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Windows 10 Keys und Staatsanwaltschaften: Es ist immer noch nur ein Telegram Post

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Windows 10 Keys und Staatsanwaltschaften: Es ist immer noch nur ein Telegram Post

Deutschlands Windows 10 Nutzer sind in Aufruhr. Grund dafür ist eine Meldung auf Tarnkappe.info, eine Seite, die einzig zwei Mitarbeiter als Chefredakteure ausgibt. In dieser Meldung hat deren Telegram Kanal eine Mitteilung eines Nutzers erhalten, gegen den, aufgrund eines Windows 10 Keys, wegen Geldwäsche und Urheberrechtsverletzung ermittelt wird.

Wo bleibt der Hintergrund?

Nach zwei Tagen ist immer noch unbekannt, wie Microsoft hinter diesem Billig-Key Kauf gekommen ist. Die Vermutung liegt nah, dass der Herr den Key nicht korrekt aktivieren konnte und die Windows Hotline anrief und denen selbst sagte, dass er den Key gerade im Internet, irgendwo bei Ebay, ersteigert hat.

Microsoft hat vermutlich die Festnetznummer im Display gesehen und die Polizei verständigt, die dann den Inhaber der Festnetznummer herausfand.

Microsoft hat Milliarden an Windows Keys

Der Microsoft Windows Key ist nicht umsonst 16 stellig. 11 Stellen sind mindestens notwendig, um etwa eine halbe Millarde Menschen mit Keys zu versorgen, die, in ihrem Leben, wohl locker mal 6 verschiedene Computer, seit 1995 (Windows 95), besessen haben. Dann womöglich noch eine Milliarde Menschen, die ihren zweiten oder dritten Computer besitzen. Und noch mal zwei Milliarden Menschen, die ihr Leben lang nur einen Computer hatten.

Wir upgraden unsere Keys seit Windows Vista

Bei jedem neuen Betriebssystem (auch von Vista auf 7), gab es die Möglichkeit, zeitweise den Key gratis upgraden zu lassen. Microsoft bietet, zum kostenlosen Upgrade, das Microsoft Upgrade Tool an. Auch dadurch generierten sich automatisch tonnenweise neue Windows 10 Lizenzen.

So käme Microsoft wohl kaum dahinter

Überblick über all diese Keys kann der Microsoft Mitarbeiter, so, schon mal nicht gewinnen.

Über die Emails

Schon eher! Wer so uuunglaublich superclever ist, und sich einen Windows 10 Key auf eine Windows Outlook Adresse schicken lässt, und die noch in OneDrive archivieren lässt, verdient unseren “Trottel des Monats” Orden.

Wir haben bei uns einen Postfix Email Server. Wenn wir Emails durchstöbern wollen, was wir auf dem Server nicht tun, gehen wir in die Vmail Ordner und können uns, nach Datum und Uhrzeit, die Email aussuchen und durchlesen.

Microsoft hat womöglich sogar Programme (oder Bots) in Outlook, die direkt auf Emails von Billigkey Anbietern reagieren (also nix mit gleich weiterleiten und löschen), diese kopieren und den Nutzer nachverfolgen. Windows sperrt den Key und wartet dann auf den Anruf in der Hotline.

Microsoft kauf Billig-Key Anbieter

Unwahrscheinlich! Microsoft kann denen dann nicht mal versichern, dass sie, nach dem Kauf, nicht strafverfolgt werden. Bekannt ist so ein Kauf bisher nicht.

Wer war der Telegram Nutzer?

Entweder jemand, der, mit Arschbombe, ins Fettnäpfchen gedonnert ist oder selbst ein Microsoft Angestellter. Denn keine Staatsanwaltschaft hat bisher reagiert. Keine Polizeidienstelle hat getwittert, dass sie Beschuldigte vorgeladen hat.

Denn dieser Plan geht auf. Seit gestern haben Computerbild, GIGA, CHIP, PC-Welt, Gamestar und weitere das Thema aufgegriffen. Und warnen fleißig vor Billig-Keys (was auch wohl richtig ist. Billig-Keys sind nicht schön und gerecht schon gar nicht.), als wären sie selbst der Microsoft Support, von dem man, beim kleinsten Windows Problem, als erstes gefragt wird, ob man auch legal einen Windows Key erworben hat.

Wegen dem einen Nutzer bei Tarnkappe.info und seinem Telegram Post, den Tarnkappe.info nicht mal verlinkt hat, hat sich eine große Meldung entwickelt. Ein eingescanntes Schreiben, wo wenigstens mal eine Fallnummer zu sehen ist, gibt es bisher noch nicht. Alle beziehen sich auf Tarnkappe.info.

Ja, den Namen des Nutzers wollen wir nicht wissen. Anonymität geht vor. Aber wenigstens, wessen Staatsanwaltschaft aktiv wird, und wie der Staatsanwalt heißt, wüssten wir hier gerne.

Ansonsten ist es vermutlich eine Ente

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